Unsere Dienste und Angebote
- Archiv und Bibliothek
- Auftragsrecherchen
zu frauen- und geschlechterforschungsbezogenen Themen
- Vermittlung wissenschaftlicher und feministischer Kontakte
weltweit
- Zusammenstellung thematischer Bibliografien (kostenpflichtig)
- Beratung über sinnvolle Sicherung von Kulturgut, dessen Deponierung
(Lagerung) und Erschliessung
- Freiwillige und Pflicht-Praktika
- Dokumentation
zu aktuellen frauen-/geschlechterpolitischen Themen
Archivtektonik
- Akten und andere Materialien von und zu Fraueninitiativen,
-vereinen und -verbänden besonders aus Berlin seit 1968; frauen- und
geschlechterbezogene Einzeldokumente weltweit
- Personenbezogene Nachlässe, Deposita und Autografen von
Feministinnen
- Fotos verschiedener Formate
- In- und ausländische feministische Zeitschriften oder Periodika
- Bücher der/zur ersten und zweiten Welle der Frauenbewegung;
auch: Bibliografien, Nachschlagewerke, Handbücher, feministische
Kinderbücher, gender studies
- Plakate
- Ansichtskartensammlung zum Thema
"Frauenarbeiten weltweit"
- Demonstrationstransparente
- Buttons und Sticker
- Filme und Videos
- Audios inkl. wichtige Schallplatten und Videos
- Datenbanken und CD.
Ansprechpartnerinnen: Dagmar Noeldge, Dr. Ursula Nienhaus
Archiv, Besonderheiten und Bestände
Das Archiv des FFBIZ begann als vorläufige Sammlung des 1973/74 gegründeten Lesbischen Aktionszentrums (dessen spätere Akten sich im Berliner Spinnboden Lesbenarchiv befinden) und kam über den ersten Berliner Frauenbuchladen „Labrys“, der 1975 als „Frauenarchiv“ im Vereinsregister eingetragen wurde, bei der Gründung des FFBIZ 1978 an dieses und ist seitdem sehr gewachsen.
Da sich die zweite oder sog. Neue Frauenbewegung von Anfang an international
verstand, wurden außer auf Berlin bezogenen Materialien und solchen
der Bundesrepublik von Anfang an auch Frauenbewegungsdokumente aus nahezu
allen Teilen der Welt erschlossen und zur öffentlichen Nutzung
bereit gestellt. Der Hintergrund dazu war, dass sich Frauen verschiedener
Kontinente an der FFBIZ-Gründung beteiligten. Außerdem
verstand sich die sog. Zweite Frauenbewegung von Anfang an als international.
Als zweite Besonderheit muss hervorgehoben werden, dass viele der in der
neuen Frauenbewegung aktiven Initiativen oder Gruppen, die oft jahrelang
zusammen arbeiteten oder große Kampagnen trugen, sich nicht als juristische
Personen, in Vereinsform etwa, konstituierten und daher auch ihre Aktivitäten
nicht in förmlichen Akten nachvollziehbar dokumentierten sondern eher
in Arbeitspapieren, Protokollen, Flugblättern, Plakaten, Fotos, Buttons
und Stickern, Filmen und Videos oder sonstigen Grauen Materialien, auch
in Schallplatten mit Songs von Demonstrationen und „Frauenfesten“.
Alle diese Materialien,
werden kontinuierlich zur öffentlichen Nutzung erschlossen und durch
thematische Dokumentationen von Zeitungsausschnittsammlungen, aber auch
durch Graue Materialien und Bücher, sinnvoll ergänzt. Sie sind
in der Datenbank http://ffbiz.iserver-online.de abrufbar.
- als Akten und aktenähnliche Bestände,
- als umfangreiche überregionale Dokumentationen,
- als Zeitschriften
- als Nachlässe
- als Plakate, als Autographen und als Buttons und Sticker
- als Filme und Videos
Wir dokumentieren außerdem alle Berliner Frauenprojekte regelmäßig
fortlaufend und besitzen Informationen zu Frauenpolitiken und - einrichtungen
in mehr als 200 weiteren Ländern bzw. Regionen
Unsere fast 900 Zeitschriftentitel, in der Mehrzahl
ausländische, sind z. gr. T. online auch in der Datenbank
ZDB registriert.
Unsere umfassende Plakatsammlung ist mit 6000 Stück digitalisiert. Ähnliches
gilt nach und nach für unsere Fotosammlung,
die aus sehr verschiedenen Beständen stammt.
Die umfangreichen Bestände (ausser Nachschlagewerke und Findehilfen)
befinden sich im Magazin und sind vorerst in der http://ffbiz.iserver-online.de auf
dieser Webseite online recherchierbar.
Für die Vorlage der Archivalien zur Bearbeitung im Lesesaal
ist ein BenutzerInnen-Ausweis erforderlich. Für einen Monat kostet er
mindestens 2,50 Euro; für ein Jahr 12,50 Euro. Weiteres regelt die Benutzungsordnung.
Wir ermuntern aber auch zum spontanen kostenlosen Besuch des Lesesaals zur Erstorientierung oder zur Diskussion von Plänen für Recherche- und Forschungsvorhaben. Dabei können Sie auch unsere gedruckten Veröffentlichungen kennen lernen bzw. erwerben.
|