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Do
10–17 Uhr

Unsere Bestände

Das FFBIZ-Archiv ist eines der ältesten und bedeutendsten Archive der Frauen­bewegung(en) in Deutschland und eine der bestands­größten Einrichtungen ihrer Art. Das feministische Archiv sammelt seit 1978 die Geschichte der sogenannten neuen Frauen­bewegung und der Entwicklungen, die von ihr ausgehen. Hier findest du Dokumente zu Frauen­bewegungen, Feminismus und Queer­feminismus aus Berlin, der Bundesrepublik und der ganzen Welt. Unser Sammel­zeitraum startet etwa ab 1968, bei Personen teilweise seit etwa 1890, bei Büchern ab Mitte des 19. Jahrhunderts.

Die Bestände umfassen sowohl das Archiv als auch eine Bibliothek. Die Bibliothek besteht aus Sach­literatur, Nachschlagewerken und Belletristik und wird laufend um Bücher zu aktuellen (queer)­feministischen Themen und Diskursen ergänzt. Den größten Teil der Materialien kannst Du vor dem Archiv­besuch online recherchieren.

  • zwei stehende Frauen, die linke mit Gewehr im Anschlag. Farbskala von lila bis gelb, schwarz
    1993
  • Ableger von Hilde Raduschs Kaktus in Blumentopf
    2016
  • Zeichnung in Rot auf weißem Hintergrund. Richter, der mit Riesenfinger auf die betrachtende Person zeigt. Darunter in großer Schrift: Du bist eine Verfassungsfeindin. Links unten in Rot ein Venusspiegel mit einer Faust in der Mitte. In kleiner Schrift: Demonstration in Frankfurt, Samstag 15. Februar 75 umd 10 Uhr 30, Treffpunkt Frauenzentrum, Eckenheimer Landstraße 72. Nationale Demonstration, Samstag 22. Februar 75 in Karlsruhe. Gemeinsamer Kirchenaustritt, Freitag 14. Februar 75 um 10 Uhr, Treffpunt Katharinerkirche Ffm. Kommt massenhaft. Frauen gemeinsam sind stark.
    1975
  • Collage zeigt Aufnahmen von Demonstratinnen und öffentliche Personen, die sich gegen Recht auf Abtreibung einsetzen
    2016
  • Paarfoto von Tommy und ihrer Freundin. Sie sitzen auf dem Sofa und Tommy hat ihren Arm auf ihre Schulter gelegt.
    1966
  • Text mit Zeichnung einer fahnenschwenkenden Frau
    ~1988
  • großes Foto mit zwei rennenden Frauen
    ~1985
  • Titelbild der 1. Ausgabe der Courage Zeitung zeigt Aneinanderreihung von diversen Frauenporträts auf Passbildern
    1976
  • mehrfarbige Grafik eines Gesichtes mit geöffnetem lila geschninktem Mund und gepunkteter Zunge mit dem Titel „Ein CSD in Kreuzberg. Die Oranienstraße ist keine Einbahnstraße Solidarität auch nicht! Demoauftakt 21. Juni 2014 16 Uhr Oranienplatz Abschlusskundgebung auf dem Heinrichplatz
    2014
  • Grafik mit schwarzer Zeichnung und Schrift auf grünem Hintergrund zeigt Frau, die einem Mann in die Genitalien tritt. Das Plakat trägt den Titel „Entwaffenet Vergewaltiger. Verliert eure Angst organisiert Selbstverteidigung“
  • schwarze Schrift und Grafik auf hellem Jutebeutel zeigt drei Frauen mit langen Haaren zum Teil unbekleidet hinter geöffneter Fahrzeugtür
    2019
  • schwarzer Müllcontainer mit roten Flammen vor grünem Hintergrund
    ~2018
  • Cover der ersten Ausgabe der Zeitschrift zeigt schwarz gezeichnete, unbekleidete Frau mit hochstehenden Rasta-Zöpfen in liegender Position
    1988
  • Eintrittskarte zum Hurenball am 6.2.1988: schwarze Schrift auf rotem Hintergrund
    1988
  • Gelber Grund, schwarze Zeichnung und Schrift, im Vordergrund Mädchen mit Springseil, im Hintergrund Männergruppe und Häuserfront, rechts in der Mitte, über das Bild laufender Schriftzug FRAUEN BILDET BANDEN, an der Unterkante versetzt angeordneter Schriftzug „TanteADE lante“
    1989
  • gefaltete Transparente mit blauen Buchstaben aus dem Bestand von Friedburg Thiele
    ~1983–1993
  • rotes Objekt aus Samt als Möse mit gelbem Knopf als Klitoris auf gelben mit Samtstoff bespannten Hohlkörper
    1998
  • Schrift: Titelzug in der Mitte, darunter Programmübersicht
    1995
  • Zeichnung von zwei sich küssenden Frauen auf einem Sofa
    1988
  • Zeichnung in Schwarz auf pinkem Hintergrund. Frauenbeine in Stöckelschuhen, Strumpfhose mit lauter kleinen Frauenzeichen. Daneben steht in großer Schrift K(r)ampfadern. Darunter steht in kleiner Schrift Frauenkabarett aus Trier mit Babs Merziger, Uta Hemmerich, Carla Winter, Beatrice Guyonnet, Maria Dahlmann. In der Ecke rechts unten steht Gemischtes Publikum erwünscht.
    1986
  • rote Schrift auf weißem Hintergrund: Zeichnung von fünf Frauen, die nebeneinander stehen und  sich an den Händen halten und die geballte Faust als Frauenzeichen im Titel
    1973
  • schwarze Zeichnung und  Schrift auf gelbem Hintergrund: zwei ineinander verschlungene Frauenzeichen, die zwei stilisierte einander zugewandte Frauengestalten bilden, beide halten ein Bündel Geldscheine hoch, mit der Aufschrift „coming out in millions wages for housework“; runder blauer Button mit der Aufschrift „Feminism against Anti-Semitism“; runder pink-weißer Button zeigt Frau, die ein Dokument mit dem Titel § 218 mit Füßen tritt, Aufschrift „Weg mit dem § 218 Frauen entscheiden selbst“
  • Dokument mit schwarzer Schrift auf hellem Hintergrund
    1984
  • Weißer Grund, dunkelblaue Zeichnung und Schrift, rechts stilisierter Kochherd
  • Cover zeigt unbekannte Person mit rotgefärbten Haaren im Rollstuhl
    2017
  • auf weißem Hintergrund sind bunte Konfetti und Comics zu sehen; im unteren Teil Angaben zu Treffpunkten und Informationen zur Veranstaltung
    2013
  • pinkfarbenes ärmelloses T-Shirt mit schwarzem Aufdruck zeigt Person in Kampfstellung.
    2001
  • Deckblatt der Broschüre „Milli‘s Tanz auf dem Eis“ zeigt eine Frau mit einem Adler auf dem Kopf mit weit auseinander gebreiteten Schwingen sowie ein Frauenzeichen mit Doppelaxt mit der Aufschrift „Rote Zora“
    1993
  • helles Schwan-Origami auf schwarzem Hintergrund
    2016
  • Cover zeigt farbige Porträtaufnahme der Musikerin Anja Franziska Plaschg
    2008

Unsere Bestände
in Zahlen

  • ca. 30.500 Datensätze in der Datenbank

  • ca. 500 Regalmeter Archivbestände

  • über 10.000 Bücher

  • über 1.000 Zeitschriftentitel

  • über 6.000 Fotografien

  • über 4.000 Plakate

  • über 100 Filme und Interviews

  • über 600 Button und Sticker

  • über 700 Audios

  • über 6.000 verzeichnete Akten,Papiere und Dokumente von Vereinen, Verbänden und Gruppen, in der Regel mit Gründungsunterlagen, Finanz- und Personaldokumenten sowie Protokollen von Mitgliederversammlungen etc. Graue Materialien,Zu diesen Materialien gehören Flugblätter, Programmhefte, Flyer, Tagebücher, Protokolle, Kongressberichte, Hausarbeiten, Fanzines und vieles mehr SammlungenZusammenstellung von Dokumenten zu inhaltlichen Schwerpunkten ohne Rücksicht auf Entstehungszusammenhang oder Materialien zu diversen feministischen Aktivitäten und Interessen einer Person und NachlässeSumme aller Werke, Arbeitspapiere, Korrespondenzen, Lebensdokumente (etwa Geburtsurkunde oder Zeugnisse) und Sammlungen einer Person

  • sowie diverse Objekte, bspw. Transparente, T-Shirts oder Spiele

Themen

Die thematische Bandbreite der Archivalien ist groß. In unserem Archiv/Bibliothek findest du Materialien zu unterschiedlichsten Themen der Frauenbewegungen und feministischer Politik wie etwa  , Sexismus in der Werbung, Lohn für Hausarbeit, feministische Schreibpraxis,  , Lesben in der DDR, unterschiedliche Positionen im Diskurs zu Prostitution und Sexarbeit, Gewalt gegen Frauen und Mädchen,  , Selbstverteidigung, Frauenforschung/Gender Studies, queer-feministischer Protest für körperliche und sexuelle Selbstbestimmung usw.

Wir haben die Akten des ersten Frauenhauses in der BRD,  ,  ,  ,  ,  ,  ,  ,  , Plakate zu Protesten gegen christliche Fundis,  ,  ,   und eine Abschlussarbeit über die Bedeutung der lila Latzhose – und bestimmt auch etwas, was zu deiner Recherche oder Anfrage passt.

Die Materialien ermöglichen Recherche- und Forschungsergebnisse, die zahlreiche feministische Perspektiven aufzeigen, Kontroversen und Widersprüche offenlegen und Lebensentwürfe und politische Kämpfe jenseits des (Gender)-Mainstreams erkennbar werden lassen.

Wir dokumentieren zudem verstärkt aktuelle Aktionen, wie z. B. Kampagnen gegen Gewalt gegen Frauen / FLINTA’s und die darum kreisenden Debatten offline, wie online. Dazu gehören auch queer-feministische Perspektiven und Diskussionen. All diese Materialien, die in traditionellen Einrichtungen lange als nicht archivwürdig galten, werden im FFBIZ-Archiv kontinuierlich gesammelt und zur öffentlichen Nutzung erschlossen. Dazu brauchen wir eure Unterstützung.