Nachruf auf Sabine Balke Estremadoyro
In eigener SacheMit großer Trauer nehmen wir Abschied von Sabine Balke Estremadoyro, die am 11. März 2026 verstorben ist.
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Mit großer Trauer nehmen wir Abschied von Sabine Balke Estremadoyro, die am 11. März 2026 verstorben ist.
Mit „Gemeinsam Bewahren wir Zukunft“ startete im Juli das erste europäische Bildungsprojekt von i.d.a. und dem DDF, das feministische Archive und Bibliotheken in ganz Europa über Erasmus+ vernetzt. Für das FFBIZ war unsere Kollegin Lisa Schug im KvinnSam Archiv für eine Woche in Göteborg!
Der Nachlass von Annemarie Tröger kam im Juni 2013 über ihren Mann Burkhard Claus an das FFBIZ. Er umfasste ursprünglich 41 Umzugskisten, die aus ihren Praxis- und Wohnräumen stammten. Die Materialsammlung bestand zum großen Teil aus Akten- und Sammelordnern mit zum Teil unsortierten Dokumenten, Grauen Materialien, zahlreichen Audios, Perio-dika, Büchern, Fotografien und unzähligen Kalendern und Notizheften sowie einigen wenigen Gegenständen.
Im Podcast „Erinnerungsfutur“ der Coalition for Pluralistic Public Discourse sprechen FFBIZ-Mitarbeiterin Lisa Schug und Autorin Stephanie Kuhnen über Archivpraxis, Generationenkonflikte und Machtstrukturen im Archiv.
Im Rahmen eines Wissenswandel-Projektes entstanden virtuelle Archivführungen, die ihr jetzt auf Youtube ansehen könnt.
Wie viele andere systemrelevante Bereiche, hat die Pandemie uns feministische Projekte zusätzlich hart gefordert und gesellschaftliche Gleichstellung zurück geworfen: Aber: Trotz unserer unermüdlichen Arbeit, wissen viele Projekte nicht, wie es weitergehen soll.
Nach intensiver Recherche, unter anderem bei uns im FFBIZ, haben Regine Othmer, Dagmar Reese und Carola Sachse gerade „Annemarie Tröger – Kampf um feministische Geschichten“ herausgegeben.
Als Mitgründerin und langjährige Leiterin des FFBIZ Archivs baute sie eine der größten Sammlungen zur Frauenbewegung seit Anfang der 1970er Jahre auf.
Einer der Gründe, warum Militanz selten als analytische Kategorie in die Forschung über den Feminismus in der BRD einfließt, ist darin zu suchen, dass der Begriff eng mit Taktiken der radikalen Linken, insbesondere der Autonomen, verknüpft wird.
Lesbisch – feministisch – jüdisch: Der lesbisch feministische Schabbeskreis gehörte zu den bedeutenden feministischen Gruppen der 1980er, die laut und wahrnehmbar einen universalen Mehrheitsfeminismus infrage stellten.
Am 1. März 1987 ging mit „Radio 100“ der erste private Radiosender in Berlin auf Sendung. Das Radio 100-Kollektiv war basisdemokratisch organisiert und verstand sich als Sprachrohr und akustisches Versuchslabor linker Gegenkultur.
Gewalt gegen Frauen, vor allem die innerhalb der Familie, war zu Anfang der 1970er-Jahre kein Thema, über das öffentlich gesprochen wurde.
Klara Kruse Rosset berichtet von ihrem Praktikum bei uns im Archiv und ihrer Arbeit an der Sammlung Fridburg Thiele und dem Frauenzentrum Weimar.
Prololesben bilden Banden: In den 80er- und 90er-Jahren gründeten sich autonome Proll-Lesbengruppen. Sie speisten Klassenherkunft in die Debatte um Unterschiede zwischen Frauen/Lesben ein und forderten bürgerliche Normen im Bewegungsalltag heraus.
Das neue Buch von Annett Gröschner, „Berolinas zornige Töchter - 50 Jahre Berliner Frauenbewegung“, wird herausgegeben vom FFBIZ.
Bestände aus unterschiedlichen Sammlungen im FFBIZ wurden ausfindig gemacht, in einer Sammlung zusammengefasst und durch neue Materialien ergänzt. Mit diesem Findbuch soll ein Einblick gegeben werden.