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Do + Fr
10–17 Uhr

Bewegtes Berlin

Vermittlung

Feministische Geschichte lässt sich in Berlin an vielen Orten aufspüren. Trotz der grundlegend unterschiedlichen politischen Lagen in beiden Teilen der Stadt, politisierten sich in den 1960er Jahren auf beiden Seiten der Mauer Frauen angesichts staatlicher und gesellschaftlicher Zwänge. Im Zuge der Frauenbewegung(en) entstand eine Debattenkultur über Themen wie Frauengesundheit, feministische Perspektiven in der Kunst, Arbeitsbedingungen oder die Wichtigkeit eigener Räume. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen hatte und hat einen Einfluss auf die Berliner Kultur und Gesellschaft. Wir möchten in unserem Projekt Bewegtes Berlin digitale Zugänge zu dieser Geschichte schaffen und zur Partizipation einladen.

Im Austausch mit Expert*innen, Aktivist*innen, Nutzer*innen unseres Archivs und weiteren interessierten Menschen entwickeln wir einen Themenlayer für die Berlin History App. Darin werden Orte und Geschichten in kleinen Essays zusammen mit Fotostrecken, Audios und Videos und anderen digitalen Archivmaterialien vorgestellt und in der Stadt verortet. Außerdem entstehen im Rahmen des Projektes fünf Folgen eines Podcasts zu feministischer Geschichte in Berlin, welche die Inhalte der App noch weiter ergänzen. Ganz analog laden wir aber auch alle interessierten Menschen zur Teilnahme an den im Projekt entwickelten „FemHistory Labs“, also Archivwerkstätten zu feministischer Geschichte, ein.

Bewegtes Berlin wird entwickelt im Rahmen von „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ der Kulturstiftung des Bundes, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Programm NEUSTART KULTUR.