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10–17 Uhr

Digitalisierung der Gedichte von Helga Sophia Götze

Digitalisierung

Helga Sophie Goetze war bekannt für ihre tägliche „Mahnwache“ vor der Technischen Universität. Später rezitierte sie ihre Gedichte vor der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, wo sie bis 2008 jeden Tag mit sehr verschiedenen Menschen ins Gespräch kam. Goetzes Gespräche mit Rosa von Praunheim führten 1982 zu dem Film „Rote Liebe“ und einem dazugehörigen Buch. Mit der Fernsehsendung „Neue Nackte, neue Einsichten“, in der Helga sich vor laufender Kamera auszog, provozierte sie im selben Jahr erneut die öffentliche Diskussion. Neben ihren Auftritten in der Öffentlichkeit, hatten Menschen auch die Möglichkeit in ihrer Wohnung mit ihr ins Gespräch zu kommen oder dort ihre Kunstwerke anzusehen.

Der schriftliche Nachlass befindet sich im FFBIZ und besteht aus ihren Gedichten, wie auch ihrer umfangreichen Korrespondenz. In dem aktuellen Projekt werden die Gedicht digitalisiert und online gestellt, damit ergeben sie eine perfekte Ergänzung zu dem künstlerischen Nachlass im Stadtmuseum, der ebenfalls online angesehen werden kann. Der noch nicht erfasste Teil des Nachlasses wird in die Datenbank eingegeben und kann über unseren Katalog recherchiert werden.